Mit Deiner Ernährung kannst Du etwas gegen den Welthunger tun!

Aktuell leiden ca. 800 Millionen Menschen an Hunger – das sind in etwa so viele, wie die Einwohner Kanadas und Europas zusammen.

Das ist nicht unser Problem?

Naja es liegt nicht direkt vor der Haustür, aber mit unserem Konsum tragen wir dazu bei.
Der Fleischkonsum ist natürlich nicht der einzige Grund für den Welthunger, jedoch hat er einen maßgeblichen Anteil daran.


Einige Zahlen und Fakten:

60 % der Getreideernten fließen in Deutschland als Futtermittel in die Intensivtierhaltung – weltweit wird 1/3 der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausschließlich für den Anbau von Futtermitteln genutzt.
Ein unglaublich hoher Anteil dafür, dass die Landnutzung für Fleischproduktion total ineffizient ist.
DENN:
Aus dem Futter, welches beispielsweise auf 40 Ar angebaut wird, kann letztendlich nur 10 Kg Fleisch hergestellt werden. Würde man die gleiche Fläche nutzen, um Pflanzen für die menschliche Ernährung anzubauen, könnte man beispielsweise 180 Kg Sojabohnen erzeugen.
Am Ende kann aus 16 kg Getreide lediglich 1 kg Fleisch produziert werden.

Ich denke, es ist erkennbar, dass wir unsere Landfläche definitiv effizienter nutzen könnten.

Ein Ausblick in die Zukunft:

Hierfür ein Zitat des VeBu, der die Tatsache direkt auf den Punkt bringt!

„Um die schätzungsweise 9 Milliarden Menschen im Jahr 2050 ausreichend ernähren zu können, müssen laut der Welternährungsorganisation FAO etwa 70 % mehr Lebensmittel produziert werden als heute. Diese Produktionssteigerung ist, so die FAO, ohne noch mehr gravierende Umweltschäden nur möglich, wenn sich das Konsumverhalten in den Industrieländern hin zu weniger Fleisch und anderen tierischen Produkten ändert.„

Was bewirkt eine verringerte Nachfrage an Fleisch?

 Realistisch gesehen, retten wir in dem Sinne nicht die Welt, wenn wir komplett auf Fleisch verzichten – ABER es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Eine geringere Nachfrage in den Industrieländern hätte eine ausschlaggebende Wirkung auf den Ressourcenverbrauch. Die steigende Nachfrage in anderen Ländern, vor allem Schwellenländer, wirken diesem leider entgegen.
Als Industrieländer haben wir dennoch die Macht das Konsumverhalten weltweit zu beeinflussen, denn wir haben die Funktion des Leitbildes auf andere, weniger entwickelte Länder.
Ein positiver Wandel in solchen Regionen könnte also durchaus die nötigen Anregungen liefern, um auf lange Sicht die Nachfrage nach Fleisch und tierischen Produkten auch weltweit zu senken.


Eure Twinkleberry ❤

Logo Twinkleberry

Bildquelle: http://www.vier-pfoten.de/themen/ernaehrung/welthunger/

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